Echo der örtlichen Presse

 

 

Rheinische Post vom 24.05.2010
Nur gucken, nicht anfassen Jäger warnen vor dem Berühren von Rehkitzen
Ricke mit Kitz

 

LEVERKUSEN (rz) Mai und Juni sind die Monate, in denen Rehe ihre Kitze auf die Welt bringen. Wer solche Jungtiere in der Natur entdeckt, sollte sie keines­falls anfassen. Darauf weist Adelbert Krull von der Kreisjägerschaft hin: „Man lässt die Kitze am besten unberührt an ihren Lagerstätten und zieht sich ruhig zurück." Rehnachwuchs besitzt von Natur aus keinen Geruch, so dass tierische Feinde ihn nicht aufspüren können. Das Jungwild nimmt durch Kontakt mit dem Menschen dessen Geruch an und wird von den Muttertieren nicht mehr ange­nommen. „Das bedeutet den sicheren Tod", ergänzt Krull. FOTO: KREISJÄGERSCHAFT

 
Leverkusener Anzeiger vom 29.05.2011 
Jäger und Landwirte manchmal entsetzt
Prinzipiell gilt für Hunde in Leverkusen die Anleinpflicht. Und auch in den Freilaufzonen dürfen Hunde nicht unkontrolliert herumlaufen und jagen. Sonst könnten sie Rehe reißen oder giftige Beeren fressen. Hier finden Sie den ganzen Artikel!
 
Leverkusener Wochenende 14. Mai 2011
Füchse vermehren sich stark, Schweinepest fast ausgerottet
Hauptversammlung der Leverkusener Jägerschaft bestätigt den Vorstand

Bergisch Neukirchen (gkf)  

Füchse fühlen sich im Stadtge­biet zunehmend wohl. Die Schweinepest ist dagegen so gut wie ausgerottet. Seit August des Vorjahres habe es keine Vorkommnisse mehr gegeben, sagte Ralph Müller-Schallen­berg, Vorsitzender der 400 Mit­glieder zählenden Leverkuse­ner Jägerschaft, bei der jüngs­ten Hauptversammlung in der Stadthalle Bergisch Neukir­chen. Völlige Entwarnung kön­ne er dennoch nicht geben, so Müller-Schallenberg. Erst im letzten September seien zwei Wildschweine in Rheindorf er­legt worden.

Jäger sind Naturschützer. Sie investieren viel Zeit und Geld in den Anbau von so genann­ten Hegebusch-Pflanzen. In die­se geschützten Gebiete sollen sich Tiere zum Brüten, Nisten und Gebären ihrer Jungen zurück ziehen. Dennoch konn­ten die Jäger nicht verhindern, dass 53 Rehe verendet aufge­funden wurden — vermutlich durch Hunde zu Tode gehetzt, gerissen oder durch Fahrzeu­ge getötet.

Wiederwahlen und Ehrungen standen ebenfalls auf der Ta­gesordnung. Der komplette Vorstand stellte sich erneut zur Wahl sind wurde einstimmig be­stätigt: Ralph Müller-Schallen­berg (Vorsitzender), Karl Fer­dinand Kolk (Stellvertreter), In­golf Dom (Geschäftsführer) so­wie Olaf Küster (Schatzmeister).

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Josef Deisen, Rolf Dinger und Ewald Müller. Die Verdienstnadel in Silber des Landesjagdverbandes NRW er­hielten Rolf Dinger und Günter Jagenburg, die Auszeichnung in Silber des Deutschen Jagdchutzverbandes bekamen In­golf Dorn und Karl Ferdinand Kolk.

Ein weiterer wichtiger Punkt beschäftigte die Versammlung und speziell ihren Vorsitzenden: Was wird aus der Schießanla­ge Leverkusen? Derzeit gibt es Überlegungen, das Übungs­gelände an der Kalkstraße viel­ leicht sogar in ein großes „Schießzentrum Rheinland" umzubauen und in einen „zukunftsfähigen Zustand" zu ver­setzen. Dort könnte ein „Schießkino" entstehen, indem Jäger, Sportschützen und Per­sonenschützer ideale Trai­ningsbedingungen hätten und die Jagd auf bewegte und ste­hende Ziele mit Hilfe moderner Computer- und Projektionstechnik üben könnten. An vor­derster Stelle stehen natürlich die Beachtung von Umwelt­schutz-Richtlinien und die Schaffung von Schallschutz we­gen der angrenzenden Wohnbebauung. Bevor das Projekt spruchreif wird, gibt es noch weitere Dinge zu klären. Unter anderem: Welchen Preis fordert Dynamit Nobel für das Grund­stück? Ist dieser zu hoch, könn­te der Plan scheitern.

Obwohl die Jägerschaft mit Zuschüssen aus Landesmitteln rechnet, verfügt sie nicht über derart hohe Mittel, um an­schließend auch noch die kom­plette Umwandlung finanzieren zu können. Die Stadt Leverku­sen signalisierte zwar Hilfsbe­reitschaft. Doch Müller-Schal­lenberg sagt: „Das Ergebnis ist vollkommen offen."

Hier finden Sie den Artikel!
 
Leverkusener Anzeiger vom 02.04.11 
Der Amtstierarzt Dr. Molitor kennt sich aus
Nicht jeder Hund, der gefährlich ´aussieht, ist es auch: Das Veterinäramt in Leverkusen begutachtet Tiere und testet Halter. <<mehr>>
 
Rheinische Post vom 19.03.2010
Hegering bittet Hundehalter um Hilfe

OPLADEN (kno) Rehe und Hirsche, Hasen und Fasanen — jedes Jahr, wenn im Frühling die Natur zu neu­em Leben erwacht, sind frei leben­de Wald- und Wiesentiere beson­ders gefährdet. Die angenehmen Temperaturen locken Spaziergän­ger mit ihren Hunden ins Freie. Große und kleine Vierbeiner flitzen dann gerne, die Nase immer am Bo­den, kreuz und quer durch die Gegend. Was auf der einen Seite eine Freude für die feuchte Hundenase ist, bedeutet auf der anderen Seite eine Gefahr für die in der Natur lebenden Geschöpfe, die jetzt brüten und Junge zur Welt bringen.

Altes Team bei Wahl bestätigt

Damit die Wildtiere dabei nicht gestört werden, sollten Besitzer ihre Hunde keinesfalls einfach frei laufen und stöbern lassen, sondern an der Leine führen. Darum bittet Adelbert Krull, Leiter des Hegerings Opladen in der Leverkusener Jäger­schaft. Vor kurzem trafen sich die Hegering-Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in der Stadthalle Bergisch Neukirchen. Laut Vorjahresbericht hatten vor allem wildernde Hunde und Kraftfahr­zeuge für eine hohe Anzahl Fallwild, wie getötetes Wild in der Spra­che der Jäger heißt, in den Revieren von Bergisch Neukirchen, Opladen und Lützenkirchen gesorgt.

Neuwahlen standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Dabei wurden Hegeringleiter Krull, seine Stellver­treterin Rita Küster, Schriftführer Ingolf K. Dorn und Schatzmeister Professor Dr. Ulrich Rüther in ihren Ämtern bestätigt.

 
Rheinische Post vom 05.11.2010 

Jäger protestieren gegen Jagdsteuer

Die Pläne der Landesregierung, die gerade beschlossene Abschaffung der Jagdsteuer wieder rückgängig zu machen, stoßen in der Jägerschaft auf Widerstand. Die Revierpächter sehen ihr Engagement für den Naturschutz nicht genügend gewürdigt.

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Rheinische Post vom 25.09.2009 

Wildes Kochen bei der Kreisjägerschaft

VON MONIKA KLEIN

LEVERKUSEN „Wir sind in Sachen Wild unterwegs, wie Bonifatius den christlichen Glauben verbreitete - wir wollen nur anders enden", sagt Wolfgang Grabitz. Zusammen mit seiner Frau Magdalene zieht er von einem Kochseminar zum nächsten, um Menschen die Scheu vor Wildgerichten zu nehmen. „Es ist alles ganz einfach", versprach die Profiköchin zu Beginn der ers­ten Kochschau, die von der Lever­kusener Kreisjägerschaft organi­siert wurde und in den Verkaufs­räumen von Expert Wallraff statt­fand.
Wer anfangs noch skeptisch dreinblickte, war am Ende über­zeugt - vom Geschmack sowieso, aber auch von der einfachen Hand­habung in der Küche. Vier Gänge wurden hier vorgekocht, alle vom Reh, und nebenbei lernten die Be­sucher auch noch einen Rehrücken auszulösen und von Häuten zu be­freien. Da macht es auch nichts, wenn mal etwas Fleisch hängen bleibt, denn weggeworfen wird im Hause Grabitz überhaupt nichts vom guten Wildstück.

Knochen und Häute an Petersilie

Knochen und Häute landen ebenso im Suppentopf wie die Strünke der Petersilie. Der wird mit kaltem Wasser aufgesetzt, und mit weiterem Gemüse drei Stunden lang auf kleinster Flamme gekö­chelt. Das Ergebnis ist eine gute, konzentrierte Wildbrühe, die porti­onsweise eingefroren wird, denn die kann man später immer gebrau­chen.
Zu den ausgewählten Rezepten gab das Duo jede Menge praktische Tipps, die das Kochen erleichtern und vor allem abkürzen. Beim Schaukochen gab es allerdings Kü­chenhilfen. Ralph Müller-Schallen­berg, Vorsitzender der Kreisjäger­schaft, überlässt die Küche norma­lerweise seiner Frau, die sich hier ausnahmsweise bedienen ließ und zusah, wie er nach Anweisung Kar­toffeln für die karamellisierte Möh­rensuppe zerkleinerte oder Petersi­lie mit der Schere schnitt.
Er berichtete zwischendurch von Jagdbeständen, den peniblen Rein­heitsgeboten und Jägerprüfungen, die immer mehr Frauen ablegen. So wie Magdalene Grabitz, die den Schein 20 Minuten vor ihrem Mann bekam.
Christel Lützenkirchen, Deutsch­lands bekannteste Hausfrau, por­tionierte Kostproben für die Besu­cher, spülte und schwang nebenbei den Putzlappen, immer eine hu­morvolle Bemerkung auf den Lip­pen, die von dem Kochehepaar aus Paderborn schlagfertig kommen­tiert wurde.

Humor am Herd

Die Partie zwei Westfalen gegen zwei Rheinländer ging in Sachen Humor auf jeden Fall unentschie­den aus. Weil zum guten Essen der passende Wein gehört, gab es auch für die Getränke einen Fachmann: Sebastian Georgi, Chefsommelier im Schlosshotel Lerbach. Anne Cu­ber von Radio Leverkusen mode­rierte den köstlich-heiteren Abend und befragte die Gäste, wie etwa der (ungesalzene) Rehrückenbraten mit einer scharfen Soße aus bitterer Schokolade, Kaiserkirschen, Chili und grünem Pfeffer mundete.
Keine Frage: Grabitz Missionsrei­se ins Rheinland war ein glatter Er­folg.

Wild auf dem Grill

Wild gibt es nicht nur zur Weih­nachtszeit, sondern das ganze Jahr über. Das Kochduo Grabitz emp­fiehlt sogar Grillen mit Wild. Für Abwechslung auf dem Teller sorgen 14 jagdbare Wildarten in Deutsch­land. Aufwändiges Einlegen und Beizen von Wildbraten ist heute nicht mehr nötig, weil das erlegte Tier sofort aufgebrochen, mit Was­ser ausgespült und innerhalb von zwei Stunden auf sieben Grad he­runter gekühlt werden muss. Das verlangen die aktuellen Vorschrif­ten.

 
Rheinische Post vom 23.09.2009 

"Hexenjagd auf Waffenbesitzer"

Jürgen Wippermann aus Monheim hat 1500 €uro für seine Tresor bezahlt.

 

Nach dem Amoklauf von Lörrach wird eine Verschärfung des Waffengesetzes gefordert. Sportschützen, Jäger und Schützenvereine lehnen ... >>mehr<<

 
Leverkusener Anzeiger vom 17.09.10 

HEGERING BITTET UM HINWEISE

Jagdpächter finden zwei tote Rehe

Im Abstand von zehn Tagen ha­ben Jagdpächter der Reviere Ber­gisch Neukirchen und Opladen im Bereich Neukronenberger Straße kürzlich zwei tote Rehe gefunden. Die Todesursache sei aufgrund der starken Kadaver­verwesung nicht mehr feststell­bar, erklärte Hegeringleiter Adel­bert Krull. Bei der Aufklärung, hofft er auf die Mithilfe der Be­völkerung. Bürger, die in den letzten Wochen Schüsse gehört oder wild hetzende Hunde be­merkt haben, sind gebeten, ihre Beobachtungen an die zuständi­gen Jagdpächter weiterzuleiten.

Auch Autofahrer sind ange­sprochen — sie müssen der Polizei jeden Wildunfall melden. Darü­ber hinaus sind Pkw-Fahrer dazu angehalten, ihre Geschwindigkeit vorsorglich den jeweiligen Witterungs- und Straßengegeb­enheiten anzupassen, um Wild­unfälle zu vermeiden. Denn schon ein kleiner Zusammenprall (arm die Tiere tödlich verletzen. Bei eventuellen Hinweisen können die Anschriften der zu­ständigen Jagdpächter unter dem Stichwort „Untere Jagdbehörde" bei der Stadt Leverkusen erfragt werden. (cm) .

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