Aktuelles aus der Leverkusener Jägerschaft
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| Weihnachtsbrief | ||
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Liebe Jägerinnen, liebe Jäger, traditionsgemäß möchte ich Sie auch in diesem
Jahr mit dem Weihnachtsbrief wieder über jagdliche Dinge des nunmehr
ablaufenden Jahre 2011 als auch über das geplante Jahr 2012 der
Leverkusener Jägerschaft informieren. Der Deutsche Jagdschutzverband und der
Landesjagdverband Nordrhein - Westfalen blicken wiederum auf ein
ereignisreiches Jahr 2011 zurück: Die Delegiertenversammlung des DJV hat am
17,07.2011 in Frankental / Rheinland Pfalz einen neuen
DJV-Präsidenten gewählt. Hartwig Fischer hat dabei den aus
Altergründen satzungsgemäß nicht mehr wiederwählbaren bisherigen
Präsidenten Jochen Borchert abgelöst. Zu einem der Vizepräsidenten des DJV wurde am
gleichen Tage auch unser Vizepräsident Hermann Hallermann gewählt. Das neue Büro des Deutschen Jagdschutzverbandes
in Berlin hat seine Tätigkeit aufgenommen. Die Arbeit des Landesjagdverbandes Nordrhein -
Westfalen im Jahre 2011 war und ist schwerpunktmäßig geprägt von den
Auswirkungen der Landtagswahl NRW im Kalenderjahr 2010. Im Mai 2010
hat Nordrhein - Westfalen bekanntlich eine neue Landesregierung
erhalten. Die bis dahin aus der Koalition der CDU und FDP bestehende
Regierung ist durch eine Minderheitskoalitionsregierung von SPD und Grünen
abgelöst worden. In deren Koalitionsvertrag ist - betreffend die
Jagd - festgehalten, dass ein Paradigmenwechsel hin Die Landesregierung beabsichtigt, ein neues
Landesjagdgesetz Nordrhein - Westfalen als Vollgesetz im Laufe des
Kalenderjahres 2012 zu schaffen. Das Bundesjagdgesetz würde dann in
Nordrhein -Westfalen nicht mehr gelten. Damit verbunden ist mit
erheblichen Einschränkungen bzw. Einschnitten für die Jagd zu
rechnen. Der Landesjagdverband setzt sich sowohl in
eigenen Sitzungen als auch in Sitzungen mit dem Fachministerium
(MUNLV) intensivst für die Beibehaltung der bisherigen Jagd in
Nordrhein -Westfalen ein. Was an Altbewährtem erhalten werden kann,
bleibt abzuwarten. Nach unzähligen Entwurfsjahren ist nunmehr
(endlich) die lange erwartete Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum
Waffengesetz nach „Absegung" durch den Bundesrat in Kraft getreten.
Die Verwaltungsvorschrift trägt zur Klarstellung von Unklarheiten im
Waffengesetz in erheblichem Umfange bei. Auch den diesjährigen Weihnachtsbrief möchte ich
erneut zum Anlass nehmen, alle Jägerinnen und Jäger ausdrücklich an
die ordnungsgemäße Verwahrung ihrer Waffen und Munitionen zu
erinnern bzw. dafür Sorge zu tragen. Bis zum heutigen Tage ist es landesweit und lokal
seit August 2009 zu keinem neuerlichen Vorfall bezüglich der
klassischen Schweinepest gekommen. Es besteht die Hoffnung, dass
dann, wenn auch zukünftig kein neuerlicher Vorfall mehr auftritt,
eventuell im Frühjahr 2012 der „gefährdete Bezirk" im Bereich
Leverkusen mit allen damit verbundenen Auflagen aufgehoben wird. Bis dahin werden allerdings noch Impfungen und
das Verbringen in die Wildsammelstelle notwendig bleiben. Ich bitte
insoweit um weitere aktive Unterstützung der Veterinäre. Die Leverkusener Jägerschaft blickt ebenfalls
wieder auf ein gelungenes Kalenderjahr 2011 zurück: Fortbildung der Jägerinnen und Jäger und trugen
wieder erkennbar zu einer weiteren Verbesserung des Zusammenhaltes
und des Ansehens der Jägerschaff in der Öffentlichkeit bei.
Beispielhaft herausgreifen möchte ich hier das nun schon mehrfach
stattgefundene Lock- / Reizjagdseminar mit Klaus Demmel und den sehr
gut besuchten und angekommenen Jägertag auf Schloss Burg, beides
stattgefunden im Juni 2011. Bei dem Jägertag auf Schloss Burg
handelte es sich bekanntlich um eine gemeinsame Veranstaltung der
Leverkusener, Remscheider, Solinger und Wuppertaler Jägerschaften. Das Veranstaltungsjahr 2011 war ansonsten
„familiär" geprägt. Das Sommerfest der Leverkusener Jäger im Juli
2011 auf dem Schießstand Kalkstraße war ebenfalls gut besucht und
förderte das Gemeinschaftsgefühl. Wie schon die Jahre zuvor, hat uns auch im
Kalenderjahr 2011 der Schießstand in der Kalkstraße stark
beschäftigt. Zwischenzeitlich konnte erreicht werden, dass
durch eine jährliche Zahlung auf ein Treuhandkonto (für eventuelle
Schlusssanierungsarbeiten nach Vertragsablauf im Jahre 2020) der
aktuelle Schießbetrieb jedenfalls bis 2020 wie bisher fortgeführt
werden kann. Näheres hierzu wird noch auf der kommenden
Jahreshauptversammlung im Kalenderjahr 2012 dargestellt und
erläutert werden. Grundwasser bzw. Bodenuntersuchungen der Stadt
Leverkusen haben zu keinerlei Beanstandungsfeststellungen geführt,
so dass auch an dieser „Front" Ruhe eingetreten ist. Wir beabsichtigen auch weiterhin, vor Ort ein
„Schießzentrum Rheinland" zu schaffen. Nach Ausräumen der
vorbezeichneten Problempunkte kann dieses Anliegen nunmehr
konsequent weiter verfolgt werden. Aktuell werden für Leverkusen 6 Jungjägeranwärter
in der gemeinsamen Jagdschule Köln / Leverkusen ausgebildet. Diesen
wünsche ich Durchhaltevermögen und viel Erfolg für die im kommenden
Jahr ausstehende Jägerprüfung. Die Abteilung „Junge Jäger" in der Leverkusener
Jägerschaft hat unter der Leitung unseres neuen Obmanns Alexander
Wallraff in diesem Jahr ihre ersten Aktivitäten durchgeführt.
Hierfür möchte ich Herrn Wallraff an dieser Stelle meinen
persönlichen und besten Dank aussprechen. Weiter so! Die Jugend ist
unsere Zukunft. Im Kalenderjahr 2012 sind folgende
Veranstaltungen geplant:
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Donnerstag,
02.02.2012:
Gemeinsame Busfahrt zur Messe „Jagd und Hund" in Dortmund;
Treffpunkt 08.00 Uhr, Schießstand Kalkstraße (vorherige Anmeldung
bei der Geschäftsstelle bis spätestens zum 16.01.2012 erforderlich;
maximale Teilnehmerzahl: 50);
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Mittwoch, 28.03.2012,
19.30 Uhr: Jahreshauptversammlung Leverkusener Jägerschaft;
Ort: Stadthalle Bergisch - Neukirchen;
·
Samstag, 14.04.2012:
Jagdparcours Schießen in Buke, Treffpunkt: 12.30 Uhr, Schießstand
Kalkstraße (vorherige Anmeldung bei Obmann Reiner Schnabel unter
0174/3158057 erforderlich);
·
Freitag, 27.04.2012,
15.30 Uhr bis 18.30 Uhr: Jahresnadelschießen Leverkusener
Jägerschaft; Ort: Schießstand Kalkstraße;
·
Samstag, 28.04.2011,
09.00 Uhr bis 12.30 Uhr: Jahresnadelschießen Leverkusener
Jägerschaft; Ort: Schießstand Kalkstraße;
·
Samstag, 21.07.2012:
Sommerfest der Leverkusener Jägerschaft; Ort: Schießstand Kalkstraße
(Details werden noch gesondert bekannt gegeben);
·
Donnerstag, 06.09.2012,
19.00 Uhr: Vortrag „Hege-/ Lebensraumverbesserung und entsprechende
Förderungsmöglichkeiten; Referent: Gregor Klar, Referatsleiter
„Naturschutz und Weiterbildung" in der Geschäftsführung des LJV NRW;
Ort: Jägerraum in der Sportanlage Birkenberg Leverkusen - Opladen;
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Sonntag, 04.11.2012,
11.30 Uhr: Hubertusmesse 2012; ausgerichtet vom Hegering
Ost, Ort: Katholische Kirche St. Franziskus, Karl-Jaspers-Str. 56,
51377 Leverkusen-Steinbüchel. Angedacht sind darüber hinaus noch im Sommer 2012
ein erneutes Blattjagdseminar mit Herrn Klaus Demmel sowie ein
Presseschießen auf dem Schießstand Kalkstraße. Liebe Jägerinnen, liebe Jäger Ich hoffe, dass die Veranstaltungen im
Kalenderjahr 2011 wiederum ihren Zuspruch gefunden haben und wünsche
mir, dass auch die neu geplanten Veranstaltungen im Kalenderjahr
2012 den einen oder anderen von Ihnen ansprechen und zu einer
Teilnahme motivieren. Im Namen des gesamten Vorstandes sowie des
erweiterten Vorstandes darf ich mich bei allen Mitgliedern bedanken,
die auch im Jahre 2011 durch tatkräftige und / oder finanzielle
Unterstützung wieder zu einem guten Gelingen und zur Wahrung und
Mehrung des Ansehens der Leverkusener Jägerschaft beigetragen haben. Ich wünsche mir, dass trotz jagdpolitisch
unruhiger Zeiten unsere Passion für die Jagd nicht nur für uns,
sondern auch noch für zukünftige Generationen weiter getragen werden
kann.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren
Familien ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und einen
guten Rutsch ins neue Jahr, vor allem Gesundheit und ein kräftiges
Weidmannsheil auf allen Wegen. |
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Ihr Ralph Müller- Schallenberg Rechtsanwalt und 1. Vorsitzender der Leverkusener Jägerschaft e.V. |
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| Sommerfest der Jägerschaft | ||
| Viel Aufwand haben sich die Veranstalter des Sommerfestes der Leverkusener Jägerschaft gemacht. | ||
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Begonnen
hatte es mit einen morgendlichen Schieße |
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Aktuelles Stand:
22.03.2011 1. EGMR-Urteil Der
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat das Jagdrecht in
Deutschland bestätigt: Reviersystem, Pflichtmitgliedschaft in
Jagdgenossenschaften sowie die Pflichten der Bejagung sind
zeitgemäß. Damit hat der Gerichtshof Reformbestrebungen völlig zu
Recht jeglicher Grundlage entzogen. Wildtiere kennen keine
Grundstücksgrenzen. Jagen und Hege müssen flächendeckend und
lebensraumbezogen umgesetzt werden. Das Allgemeinwohl muss immer
über Einzelinteressen, etwa denn von ethisch motivierten
Jagdgegnern, stehen. Ein Flickenteppich von bejagten und nicht
bejagten Grundstücken leistet solchen Zügen, etwa durch
Schweinepest, Vorschub. Enorme Schäden in Forst- und Landwirtschaft
durch heranwachsende Wildbestände wären eine weitere Folge.
Der
deutsche Jagdschutzverband und die Bundesarbeitsgemeinschaft der
Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE) haben sich als
Drittbeteiligte im Verfahren maßgeblich für den Erhalt des Deutschen
Jagdrechtes eingesetzt. Insoweit ist insbesondere unserem
LJV-Justiziar, Herrn Hans Jürgen Thies, für seinen hervorragenden
und fundierten Einsatz zu danken. 2. Kormoran-Verordnung
Hinsichtlich einer eventuellen Neuauflage der Kormoran-Verordnung
(diese ist bekanntlich am 31.03.2010 ausgelaufen) fand am 08.12.2010
eine Expertenanhörung im Landtag statt. Obwohl sich die
entsprechenden Experten mehrheitlich für eine Neuauflage der
Kormoran-Verordnung aussprachen, ist die aktuelle Landesregierung
hiervon bisher nicht zu überzeugen. 3. Aufhebung der Schonzeit für Rehböcke
Für
einen Eigenjagdbezirk im Kreis Olpe wurde auf Antrag des Besitzers
die Schonzeit für Rehböcke für den Zeitraum von Mitte November bis
Ende Januar für 3 Jahre aufgehoben. Der Eigenjagdbesitzer begründete
die Notwendigkeit der Schonzeitaufhebung mit der aufgrund von den „Kyrill"
eingetretenen Situation. Die Obere Jagdbehörde hat die
Ausnahmegenehmigung gemäß § 24 II Landesjagdgesetz NRW zu
wissenschaftlichen Lehr-und Forschungszwecken entgegen dem Rat der
Unteren Jagdbehörde, des Kreisjagdberaters und des Jagdbeirates
erteilt. Es ist sehr ärgerlich, dass der Landesjagdverband an dem Genehmigungsverfahren überhaupt nicht beteiligt wurde und die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung NRW der Ausnahme unversehens zugestimmt hat. Bedenklich ist, dass zu Beginn der angeblichen Untersuchung der Ist-Zustand der Vegetation überhaupt nicht erfasst wurde. Dies wäre aber nötig gewesen, um zu aussagekräftigen Ergebnissen zu gelangen. 4. Geocaching
Insoweit sei zunächst auf die Darstellung in „Aktuelles", Stand
11.10.2010, Ziffer 5, verwiesen. Das angedachte gemeinsame
Symposium, das dazu dienen soll, auf die Störungen und Gefahren des Geocachings dezidiert aufmerksam zu machen, soll nunmehr im Sommer
2011 veranstaltet werden.
Darüber hinaus haben sich in Rheinland-Pfalz bereits die
Grundeigentümer und Bewirtschafterverbände zusammen geschlossen, das
Thema „Geocaching" aufgegriffen und ein gemeinsames
Informationsblatt darüber heraus gegeben. 5. Jagd und Hund Open Air Die
erste „Jagd- und Hund Open Air" findet vom 01. bis 03.07.2011 auf
dem Schloss Egeringhausen in Anröchte-Mellrich statt. Sie bietet
eine gute Gelegenheit, die Jagd in einem positiven Zusammenhang
darzustellen. Es sind „Lern- und Natur-Aktivitäten", ein abendliches
Sommerfest und eine Hubertusmesse vorgesehen. Darüber hinaus wird
die örtliche zuständige Kreisjägerschaft (Soest) diverse Exkursionen
anbieten. Der Landesjagdverband wird sich mit einem eigenen Stand
präsentieren. Insgesamt soll die Ausstellung als Zeltstadt gestaltet
werden. Auch die Siegerkorps der letzten Landesjagdbläserwettbewerbe sollen auftreten. 6. Wiederzulassung des JGHV Xanten und Herrn SchravenDer
JGHV Xanten und der Verbandsrichter Jakob Schraven waren für die
Durchführung von Brauchbarkeitsprüfungen und Zusatzprüfungen zur
Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden gesperrt worden.
Nachdem das UV-Präsidium in seiner Sitzung am 16.04.2010 die
Wiederzulassung in 2011 in Aussicht gestellt hat, der Verein sowie
Herr Schraven diese nun beantragten und nach Aussage des
Landesobmannes für das Jagdgebrauchshundewesen nichts dagegen
spreche, beschloss das Präsidium in seiner Sitzung am 15.02.2011 die
Wiederzulassung.
Leverkusen den 22.03.2011 Ralph Müller- Schallenberg Rechtsanwalt und 1. Vorsitzender der Leverkusener Jägerschaft e.V. |
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Impfköder zur Bekämpfung der Scheinepest |
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| Informationen zum Ausgabetermin finden Sie <<hier>> | ||
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Es hat in Bulgarien in der Region Burgas einige Fälle der hochansteckenden Maul- und Klauenseuche gegeben. Anbei übersende ich Ihnen eine Mitteilung des Bundesministeriums, aus der hervorgeht, dass eine Einschleppung des Erregers auch durch unbehandelte Trophäen oder kontaminierte Kleidung und Fahrzeuge von Jagdreisenden erfolgen erfolgen kann. Insbesondere aus den Regionen Burgas und den Nachbarregionen Haskovo und Yambol dürfen daher keine Produkte, die Träger des Virus sein könnten, nach Deutschland verbracht werden. Dr. Kurt Molitor |
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